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Teil 8 von 11 in der Reihe blog.clusters.content.nameReihe ansehen

Google-Discover-SEO: Content für den Feed optimieren

2026-09-04Aktualisiert 2026-09-096 min readEduard Tymchenko
SEO-Optimierungsleitfaden für Google Discover, der Bildanforderungen, Themen-Autorität und Engagement-Signale abdeckt

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Discover ist keine Suche

Es ist das Gegenteil. Bei der Suche sagt der Nutzer Google, was er will. Bei Discover sagt Google dem Nutzer, was er will. Dein Content muss zu Googles Vorhersage des Nutzerinteresses passen – nicht auf eine Suchanfrage antworten.

Wie Discover Content auswählt

Der Algorithmus von Google berücksichtigt:

- Nutzerinteressen (Browserverlauf, App-Nutzung, Suchmuster)

- Themen-Aktualität (neuer Content wird stark bevorzugt)

- Bildqualität (das ist nicht verhandelbar)

- Engagement-Signale (CTR, Verweildauer auf der Seite, Scrolltiefe)

- Entity-Autorität (ist deine Website eine anerkannte Quelle für dieses Thema?)

Aus meiner Erfahrung hat ein einzelner Artikel auf einem kleinen Blog 500K Discover-Impressions erhalten, weil er das richtige Thema zum richtigen Zeitpunkt traf. Ich habe auch große Publisher gesehen, die täglich mit 50+ Artikeln in Discover vertreten sind.

Bildanforderungen (der häufigste Fehler)

Dein Beitragsbild muss mindestens 1200px breit sein und max-image-preview:large in deinen Meta-Tags verwenden. Ohne das zeigt Google deinen Artikel nicht in Discover an.

Das Format: Verwende JPEG oder WebP und halte es unter 100KB. Hohe Auflösung, nicht verpixelt. Googles System bevorzugt ausdrücklich große, hochwertige Bilder. Quadratisches oder 4:3-Format funktioniert am besten.

Themenauswahl

Discover funktioniert am besten für:

- Evergreen-Themen mit aktueller Relevanz („How-to“- und „Warum“-Inhalte)

- Nachrichten-nahe Analysen (keine Eilmeldungen, aber die Erklärung aktueller Trends)

- Persönliche Geschichten und Erfahrungen aus der Ich-Perspektive

- Visuellen Content (Infografiken, Datenvisualisierungen, Fotoessays)

Was nicht funktioniert: Produktseiten, Kategorieseiten, dünner Content, alles Werbliche.

Engagement ist alles

Discover misst, wie Nutzer im Feed interagieren. Wenn sie deinen Artikel sehen und vorbeiscrollen, ist das negativ. Wenn sie durchtippen und 60+ Sekunden bleiben, ist das positiv.

Optimierungstipps:

- Schreib Headlines, die Neugierde erzeugen (aber kein Clickbait – Google bestraft Bait-and-Switch)

- Der erste Absatz muss fesseln. Nutzer entscheiden in 3–5 Sekunden, ob sie bleiben.

- Verwende klare Zwischenüberschriften für gute Scanbarkeit

- Füge alle 200–300 Wörter Bilder ein, um den Text aufzulockern

Der Entity-Faktor

Google Discover bevorzugt Websites mit thematischer Autorität. Wenn du konsequent über Klima-Technologie schreibst, lernt Google, dass deine Website eine gute Quelle für dieses Thema ist. Zusammenhanglose Artikel über nicht verwandte Themen verwässern deine Entity-Signale.

Mein Rat: Such dir zwei bis drei Themen und geh in die Tiefe. Jage keinen Trend-Themen außerhalb deiner Nische hinterher. Der Algorithmus durchschaut das.

Discover-Traffic messen

Prüfe Google Search Console > Leistung > Suchtyp-Filter > Discover. Sieh dir die Impressions und die durchschnittliche CTR an. Liegt deine CTR unter 3 %, müssen Headline oder Bild überarbeitet werden. Sind die Impressions niedrig, wird dein Thema nicht ausgespielt – probier einen anderen Ansatz.

Noch ein letzter Punkt: Discover-Traffic ist volatil. Ein einziges Algorithmus-Update kann die Impressions über Nacht um 80 % senken. Bau deine gesamte Traffic-Strategie nicht darauf auf. Aber als Wachstumskanal neben der Suche? Unschlagbar.

Eduard Tymchenko – SEO-Experte & Gründer von AuditMe

Eduard Tymchenko

SEO-Experte & Gründer von AuditMe

„Ich habe AuditMe nach über 10 Jahren manuellen SEO-Audits gebaut — jede Prüfung in diesem Bericht habe ich früher manuell durchgeführt.“

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